Zigarette war gestern – gibt es bald mehr Dampfer als Raucher

Von , April 4th, 2015 | Lifestyle | 0 Kommentare

Die Tabakindustrie ist in Alarmstimmung – immer mehr Raucher greifen lieber zur E-Zigarette. Ein Umdenken ist dringend erforderlich: Mit Hochdruck wird jetzt an der Entwicklung weniger schädlicher Produkte gearbeitet.



Neue Wege für langfristigen Erfolg

Mehrere Wochen lang lief er im britischen Fernsehen: Ein Spot für die neue elektrische Zigarette des großen amerikanischen Tabakwarenherstellers BAT. Werbespots für E-Zigaretten fallen nicht unter das schon seit den sechziger Jahren bestehende Werbeverbot für Zigaretten. Und das aus gutem Grund: Anders als ihre konventionellen Vorgänger verbrennen elektrische Zigaretten zwar Nikotin, verbrennen aber keinen Tabak. Raucher kommen so an den Stoff, den sie brauchen – das aber ohne die krebserregenden Inhalte, die beim Rauchen herkömmlicher Produkte mit inhaliert werden.

Markt mit großem Potenzial

Das Angebot an E-Zigaretten und den dazugehörigen Liquids wächst unaufhaltsam: In den USA haben sich die Umsätze seit 2008 verfünfzigfacht und lagen im letzten Jahr bei mehr als einer Milliarde Dollar. In Großbritannien sind bereits 15 Prozent der Raucher aufs Dampfen umgestiegen – in Deutschland gibt es einen ähnlichen Trend. Es ist damit zu rechnen, dass es im nächsten Jahrzehnt mehr Konsumenten von E-Zigaretten als von herkömmlichen Rauchwaren gibt: Das neue Rauchprinzip zwingt die Tabakindustrie auf völlig andere Wege. Auch bei Philip Morris, dem Hersteller der Weltmarke Marlboro, denkt man bereits über die Einführung elektrischer Produkte nach.

Rauchgenuss der anderen Art

Elektrische Zigaretten funktionieren ohne Feuer – dafür brauchen sie Strom. Die meisten Modelle sehen aus wie dickere Kugelschreiber und basieren auf einem einfachen Prinzip: Mittels eines Heizelements, das per Akku mit Energie versorgt wird, verdampft eine Flüssigkeit, auch Liquid genannt. Diese gibt es mit oder auch ohne Nikotin. Der bei der Verdampfung entstandene Dampf wird durch ein Mundstück eingezogen – durch das Fehlen einer direkten Verbrennung fallen eine unnötige Schadstoffbelastung und eine Geruchsbelästigung für die Umwelt weg. Nach Angaben der Stiftung Warentest gibt es im Bereich der Liquids heute mehr als 7.500 Geschmacksrichtungen. Viele davon sind bei Red-Kiwi erhältlich. Hier gibt es mehr Infos.

Foto: ThinkStock, iStock, -goldy-


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4Apr
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